Camp Leakey

Camp Leakey, an einem Seitenarm des Sekonyer-Flusses im Tanjung Puting Nationalpark gelegen, wurde im Jahre 1971 von der kanadischen Forscherin Biruté M. Galdikas gegründet. Sie benannte es nach dem kenianischen Anthropologen Louis Leakey, der sie, wie vor ihr bereits Jane Goodall bei den Schimpansen und Dian Fossey bei den Gorillas, in der Erforschung dieser Menschenaffen unterstützte.

Camp Leakey

Camp Leakey diente B. Galdikas als Ausgangspunkt für ihre Tierbeobachtungen und entwickelte sich über die Jahre zu einem Ziel für Wissenschaftler und Touristen gleichermaßen.

Typisch für Camp Leakey ist, dass es (recht hartnäckig) von einigen der Orang-Utans besucht wird, die seit den 70er Jahren bis Mitte der 90er Jahre in der Umgebung des Camps ausgewildert wurden. Hierzu muss gesagt werden, dass es sich dabei um einen „harten Kern“ von nur sehr wenigen Tieren handelt. Die überwältigende Mehrheit wurde nie wieder im Camp gesehen.

Unweit des Camps erfolgt täglich eine Zufütterung für ausgewilderte Tiere, um zu vermeiden, dass sie mit der wilden Population in Nahrungskonflikte geraten. Die Futterplattform befindet sich im Wald, damit die Orang-Utans sich durch die Bäume nähern können. Für Besucher ist dies eine Gelegenheit, diese wunderbaren Geschöpfe aus relativ geringer Entfernung zu beobachten. Natürlich gibt es keine Garantie für ihr Erscheinen, doch mit etwas Glück können vier bis fünf Tiere beobachtet werden.

Fütterung von Orang-Utans im Camp Leakey
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